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Seit 1958 besteht das heute zur Euflor-Gruppe gehörende Torfwerk Aschhornermoor bei Drochtersen im Elbe-Weser-Dreieck. Es sind umfangreiche Gleisanlagen vorhanden, auf denen etwa 12 Lokomotiven eingesetzt werden. Auch die Abbaustelle Wolfsbruchermoor gehört zu diesem Werk; da die Gleisanlagen keine Verbindung haben, werden die dort eingesetzten drei Loks gelegentlich per Lkw zum Austausch ins Stammwerk gebracht.
Das Werk wurde am 23. März 2011 besucht, wobei nach der Anmeldung im Büro die Gleisanlagen im Werk besichtigt werdne durften. Schwerpunkt waren wie verschiedenen Loks, von denen die Nummern 1, 2, 4, 5, 6, 10, 11 und 14 sowie eine nummernlose Maschine angetroffen werden konnten. Weitere Loks haben sich zu dieser Zeit im Moor befunden.

Die Bilder 2 bis 22 können durch Anklicken vergrößert werden.
1 Vor dem Werk befinden sich vier längere Gleise. Dort hat Lok 14 einen beladenen Zug abgestellt, während daneben unter anderem Lok 4 auf neue Arbeitsaufgaben wartet.
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2 Fünf auf einen Streich: Vier kleine Diema DL 6 und hinter dem Mülltransportwagen noch eine DS 14 warten auf neue Einsätze im Aschhornermoor. 3 In den Ausziehgleisen vor der Entladung wartet die bestens gepflegte Lok 1, eine Diema DS 14, darauf, den beladenen Zug in die Halle zu schieben. 4 Vom Werk bietet sich dieser Blick auf den vorgelagerten Bahnhof und eine der Strecken ins Moor. Rechts erkennt man Lok 4.
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5 Beachtenswerter Gleisbau: Die Dreiwegweiche fällt auch durch ihr schweres Schienenprofil auf. 6 Die Gleisanlagen im Torfwerk erreichen beachtliche Ausmaße. 7 Beladene Züge werden über das von vorne kommende Gleis auf diese beiden Stumpfgleise gefahren und ansclhießend nach rechts durch die Entladung geschoben.
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Parade der abgestellten Moorloks: Gleich vier Diema DL 6 waren am Torfwerk in einer Reihe zu sehen. 8 Der Diema 2338/1960 hat man keine Betriebsnummer spendiert. 9 Lok 6 ist die Diema 2407 von 1961. 10 Lok 5 ist zwei Jahre jünger und wurde dementsprechend 1963 mit der Fabriknummer 2604 gebaut. Auffällig ist das Diema-Schild am Vorbau.
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11 Die Bauform der Führerstände ist typisch für die Diema-Loks im Euflor-Werk Drochtersen-Aschhornermoor. Auch Lok 4 wurde derart umgebaut. 12 Rechtsseitig besitzen die geschlossenen Loks keine Türen. Die frisch lackierte Lok 2, eine 1957 von Diema mit der Fabriknummer 2110 gebaute DS 14, trägt dafür jede Menge Hilfsmittel zum Wiedereingleisen mit sich. 13 Marke Eigenbau ist das Führerhaus von Lok 11, einer DL 6, die ursprünglich im nordhessischen Lohfelden-Vollmershausen zu Hause war.
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14 15 16 Natürlich gibt es auch im Torfwerk Aschhornermoor interessante Gleisanlagen. Die 90-Grad Kreuzung gehört ebenso dazu wie ein Gleisunterbau aus Torf, der sogar frisch erneuert aussieht.
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17 Rustikal ist die Zufahrt zur Werkstatt. Links neben der Halle warten neu gebaute Wagenkästen auf ihren Einsatz bei der Torfbahn. 18 Schon seit einiger Zeit muss Lok 10 (Diema 2259/1959) auf einem ungenutzten Gleisstück abgestellt sein. Auch ihr Führerhaus weicht von den anderen Loks ab. 19 Per Tieflader kommt der benötigte Kraftstoff für Feldbahnloks und Kettenfahrzeuge ins Moor.
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20 Modernste Lok im Fuhrpark und zugleich die einzige Schöma-Lok war im März 2011 Lok 14. Die CHL 20 G wurde erst 1997 mit der Fabriknummer 5520 gebaut und war zunächst im bayrischen Raubling-Nicklheim im Einsatz. 21 Neben der Torfentladung im Hauptgebäude existiert auch diese moderne Kippanlage, durch die die Loren mittels Spillanlage gezogen werden. 22 Ein Blick über einige der Gleisanlagen mit Lok 14. Man beachte die Stellböcke für die Weichen.
Die Daten der hier gezeigten Feldbahnloks 
Diema 2228 / 1959 - Typ DS 14 - Lok 1
Diema 2110 / 1957 - Typ DS 14 - Lok 2
Diema 1843 / 1955 - Typ DS 14 - Lok 4
Diema 2604 / 1963 - Typ DL 6 - Lok 5
Diema 2407 / 1961 - Typ DL 6 - Lok 6
Diema 2338 / 1960 - Typ DL 6 -ohne Nummer
Diema 2259 / 1959 - Typ DS 11/2 - Lok 10
Diema 2269 / 1959 - Typ DL 6 - Lok 11
Schöma 5520 / 1997 - Typ CHL 20 G - Lok 14
Weitere Loks sind im Abbaugebiet Wolfsbruchermoor zu finden. Insgesamt verfügt das Euflor-Werk Aschhornermoor an beiden Standorten im Frühjahr 2011 über 14 Loks.
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